Chronik der Gemeinde Schenefeld

Die ersten neuapostolischen Familien siedeln sich ab 1900 in Schenefeld an und besuchen zunächst die nahe gelegene Gemeinde Lurup. Von 1925 bis 1931 können für einige Jahre Gottesdienste in Schenefeld in Privaträumen abgehalten werden. Der Erwerb einer eigenen Kirche ist zunächst nicht möglich. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs wächst die Gemeinde Lurup stark, hauptsächlich durch Zuzüge von Flüchtlingen, so dass am 2. Oktober 1949 eine eigene Gemeinde Schenefeld ausgegliedert wird. Zunächst wird ein Schulraum für die ersten Gottesdienste angemietet.

Im gleichen Jahr wird ein Grundstück gefunden. Viele Gemeindemitglieder arbeiten beim Bau mit, bis am 6. August 1950 die Kirche Schenefeld eingeweiht werden kann. Nach einer Renovierung in 1965 wird die Kirche 1971 um großzügige Vor- und Nebenräume für die nun deutlich größere Gemeinde Schenefeld erweitert.

Im Jahr 2012 wird die Gemeinde mit der im Jahr 1932 gegründeten Gemeinde Halstenbek zusammengeführt, die seit 1958 ihre Gottesdienste in ihrem eigenen Kirchengebäude abhalten konnte und von der aus ab 1948 über etliche Jahre hinweg die Gemeinde Waldenau betreut wurde. Nach der Zusammenführung finden auch einige Familien der Gemeinde Schnelsen in Schenefeld ihre neue Heimat.

In den Monaten August bis November 2012 wird die Kirche an der Lornsenstraße grundlegend renoviert, denn durch die Zusammenlegung der Gemeinden wächst der Bedarf an kind- und seniorengerechten Räumlichkeiten für die verschiedenen Gemeindeaktivitäten. Am 2. Dezember 2012 wird die Kirche in einem Festgottesdienst wieder bezogen.

In den Folgejahren beginnen Videoübertragungen der Gottesdienste über das Internet, zunächst für Gemeindemitglieder, die aus gesundheitlichen Gründen die Gottesdienste nicht mehr besuchen können. Während der Corona-Pandemie ab 2020 wird dieses Angebot ausgeweitet und Schenefeld sendet bis heute regelmäßig für den gesamten Bezirk Hamburg-West.